Was hier eigentlich so passieren wird

Von Wochenprojekten, Spielkarten und mal so ganz allgemein

Was hier eigentlich so passieren wird

Von Wochenprojekten, Spielkarten und mal so ganz allgemein

Vielleicht kennst du das Phänomen: Du hast eine neue Kamera und dabei spielt es gar nicht so sehr eine Rolle, ob das jetzt großsensorige Vollformatkamera ist, oder eine mit kleinem Sensor und fest verbautem Objektiv, machst Fotos, probierst hier und da und nach ein paar Monaten liegt das gute Stück im Schrank und wird nur noch für Familienfeiern oder den Urlaub rausgeholt.

In meinem einleitenden Beitrag „Moin – Ein Fotoblog? Heutzutage?“ bin ich schon ein wenig auf meine eigene fotografische Laufbahn eingegangen, die mit diesem Blog einen gewissen Schritt nach vorne machen soll.

In den nächsten Tagen wirst du noch ein wenig Inhalte aus dem Archiv zu sehen bekommen, das Ganze dient einer Bestandsaufnahme: Wo stehe ich eigentlich? An welchen fotografischen Genres habe ich mich bislang versucht? Was hat mir Spaß gemacht, was nicht? Und vor allem: Wo will ich hin?

In gewisser Hinsicht habe ich mich ja entschlossen, meine Fotografie auf „Null“ zu setzen und quasi ganz von vorne anzufangen. Um mir dabei selbst zu helfen und das Vorhaben in einen geordneten Rahmen zu bringen, bedarf es aber eines irgendwie gestalteten Plans: einfach losrennen und drauflos zu fotografieren, hat sich in der Vergangenheit jedoch nicht bewährt.

365 Tage: Eines der Bilder, die während des kurzen Ausflugs in einer 365-Tage-Projekt entstanden sind

Vor ein paar Monaten habe ich bereits ein 365-Tage-Projekt gestartet, das ich jedoch nicht lange durchhielt. Inittiert durch einen ohnehin nur hälftig glaubwürdigen Podcast, war das Ganze als großes Gemeinschaftserlebnis angekündigt. Als der ohnehin wenig glaubwürdige Teil dieses Podcasts dann aber kurz nach Beginn der Aktion ausstieg, litt der Gedanke, dass es sich um ein gemeinschaftliches und vor allem moderiertes Projekt handele und die 365-Tage-Challenge versandete.

Jeden Tag ein Foto machen zu wollen, führt ohnehin zu einer gewissen Beliebigkeit: der Reiz, einfach nur ein Foto zu machen, um die Tagesaufgabe als erledigt betrachten zu können, taucht früher oder später auf. Dazu kam, dass ich persönlich gar nicht in der Stimmung war, jeden Tag ein Foto zu machen – und so ist da auch irgendwie viel Mist entstanden, der aber weniger nach Mist aussieht, weil die Bilder in

Ein weiteres Foto aus dem 365-Tage-Projekt:

Persönlich fehlte mir der rote Faden und